

Kreislaufwirtschaft als Motor lokaler Wirtschaftsentwicklung
Wie die erweiterte Herstellerverantwortung zirkuläre Innovation voranbringen kann
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für Ressourcensicherheit und nachhaltige Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Im vierten TAFNE-Workshop wurde erörtert, wie die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) zirkuläre Innovationen und die lokale Wirtschaftsentwicklung fördern kann. Vertreter*innen der Regierung des US-Bundesstaates Colorado, des Bundesministeriums für Umwelt (BMUKN) sowie des Münchner Innovationshubs Circular Republic tauschten sich über Erfahrungen mit der EPR-Gesetzgebung für Verpackungen in Colorado sowie über neue europäische und deutsche EPR-Anforderungen im Textilsektor aus.
Die Teilnehmenden diskutierten, wie eine wirksame Umsetzung lokale Recyclingökosysteme stärken, Innovationen fördern und neue Marktchancen schaffen kann. Zudem wurden politische Instrumente wie ökomodulierte Gebühren und Digitale Produktpässe diskutiert, die nachhaltiges Produktdesign fördern und die Rückverfolgbarkeit von Produkten verbessern. Eine zentrale Erkenntnis des Workshops war, dass erfolgreiche Kreislaufwirtschaftssysteme nicht nur Regulierung, sondern auch Investitionen in Recyclinginfrastruktur, starke regionale Absatzmärkte und Anreize für den verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen erfordern.

Mai 2026
Vom 4. bis 8. Mai reiste eine Delegation von zehn TAFNE-Teilnehmenden aus Colorado, Pennsylvania und Texas nach Deutschland. Im Rahmen einer praxisorientierten Studienreise besuchte die Gruppe die Städte Leipzig, Chemnitz, Nürnberg und München in den Bundesländern Sachsen und Bayern. Vor Ort tauschten sich die Teilnehmenden mit deutschen Kolleg*innen zu zentralen TAFNE-Themen aus, darunter die Renaturierung postindustrieller Landschaften, die Bekämpfung chemischer Umweltverschmutzung, Innovation in der Kreislaufwirtschaft, naturbasierte Lösungen zur Klimaanpassung sowie die Bürgerbeteiligung in der Umweltplanung. Nach drei erfolgreichen virtuellen Workshops bot die Reise die Möglichkeit, den Austausch zu vertiefen und Projekte vor Ort zu besichtigen. Die Reise stärkte das TAFNE-Netzwerk nachhaltig, und die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in zukünftige TAFNE-Workshops und Aktivitäten einfließen.

März 2026
Umweltauswirkungen von Rechenzentren
Energie, Wasser, Landflächen: Der ökoloogische Fußabdruck der digitalen Wirtschaft
Die Expansion von Rechenzentren verändert die Ressourcen- und Umweltsituation in Städten und Bundesstaaten in den USA und Deutschland. Der dritte TAFNE-Workshop brachte rund 45 Teilnehmende aus den TAFNE Partnerstaaten zusammen, um eine Bestandsaufnahme dieser Belastungen vorzunehmen und zu erörtern, wie Kommunen und Länder damit umgehen können.
In der Diskussion erörterten Teilnehmende drei zentrale Arten von Umweltbelastungen: den Energieverbrauch und seine Auswirkungen auf lokale Stromnetze und -kosten; den Wasserverbrauch, insbesondere dort, wo der Kühlbedarf von Rechenzentren auf bestehende Wasserknappheit trifft; sowie die Flächennutzung, bei der Rechenzentrumscampi mit der Landwirtschaft und anderen kommunalen Nutzungen konkurrieren. Auch Lärm durch Kühlsysteme und Generatoren erwies sich als ein bislang unterschätztes Problem für die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl.
Mehrere Lösungsansätze wurden vorgestellt: Die Stadt Denver berichtete über Pläne für ein Moratorium für neue Rechenzentrumsprojekte, während gleichzeitig Leitlinien zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt erarbeitet werden. Die National League of Cities erläuterte, wie Kommunen in den USA mit der wachsenden Skepsis von Anwohnerinnen und Anwohnern gegenüber Rechenzentren umgehen. Der in Berlin ansässige Thinktank Borderstep stellte ein geplantes EU-System zur Nachhaltigkeitsbewertung und -kennzeichnung von Rechenzentren vor – ein potenzielles politisches Instrument mit Relevanz weit über Europa hinaus.

Januar 2026
Naturbasierte Lösungen für die Hitzeanpassung
Städte Kühler Gestalten
Angesichts zunehmender Hitzewellen und wachsender Waldbrandgefahr auf beiden Seiten des Atlantiks setzen Städte und Regionen verstärkt auf grüne und blaue Infrastruktur zur Kühlung urbaner Räume. Der zweite virtuelle TAFNE-Workshop brachte mehr als 50 Teilnehmende aus den Partnerstaaten des Projekts zusammen, um sich über Strategien und neuen Technologien zur Hitzeanpassung auszutauschen.
Beiträge aus den Städten Düsseldorf und Dallas eröffneten die Diskussion, in deren Verlauf erörtert wurde, wie Parks, “Tiny Forests”, Gründächer, begrünte Korridore, Rückhaltebecken und Feuchtgebiete zur Minderung städtischer Hitze beitragen können – etwa durch Beschattung, Evapotranspiration und einen reduzierten Energiebedarf. Der Workshop befasste sich auch mit schwierigen Fragen, etwa dem gleichberechtigten Zugang zu kühlenden Grünflächen, deren langfristiger Pflege sowie planerischen Einschränkungen in dicht bebauten Stadtquartieren.

Oktober 2025
Naturbasierte Lösungen für das Wassermanagement
Von der Flussbettrenaturierung zur Schwammstadt
Wie können Kommunen beim Umgang mit Überschwemmungen und Dürren über konventionelle Infrastruktur hinausdenken? Dies war die zentrale Frage des ersten virtuellen TAFNE-Workshops, der regionale und lokale Führungskräfte aus Deutschland und den USA zusammenbrachte, um naturbasierte Lösungen (NbL) für die Wasserresilienz zu erörtern.
Vertreterinnen und Vertreter aus TAFNE-Partnerstädten und -staaten teilten ihre Erfahrungen mit Ansätzen, die von der Renaturierung von Feuchtgebieten und Flüssen bis hin zum Konzept der „Schwammstadt“ reichen – also urbanen Räumen, die so gestaltet sind, dass sie Wasser aufnehmen, speichern und verzögert abgeben, anstatt es schnell abzuleiten. Die Teilnehmenden verglichen die Vorteile und Herausforderungen dieser Ansätze mit denen konventioneller grauer Infrastruktur, mit dem klaren Ergebnis, dass naturbasierte Lösungen kosteneffiziente und gemeinschaftsorientierte Wege zur Stärkung der Resilienz bieten. Gleichzeitig tragen sie zur Wiederherstellung von Ökosystemen bei und erhöhen die Lebensqualität in Städten.

Juni 2025
TAFNE wurde im Juni 2025 in den Räumlichkeiten des German Marshall Fund in Washington, DC offiziell ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines zweijährigen transatlantischen Austauschs zu Umweltschutz, resilienter Infrastruktur und Ressourceneffizienz.

Kreislaufwirtschaft als Motor lokaler Wirtschaftsentwicklung
Wie die erweiterte Herstellerverantwortung zirkuläre Innovation voranbringen kann
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für Ressourcensicherheit und nachhaltige Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Im vierten TAFNE-Workshop wurde erörtert, wie die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) zirkuläre Innovationen und die lokale Wirtschaftsentwicklung fördern kann. Vertreter*innen der Regierung des US-Bundesstaates Colorado, des Bundesministeriums für Umwelt (BMUKN) sowie des Münchner Innovationshubs Circular Republic tauschten sich über Erfahrungen mit der EPR-Gesetzgebung für Verpackungen in Colorado sowie über neue europäische und deutsche EPR-Anforderungen im Textilsektor aus.
Die Teilnehmenden diskutierten, wie eine wirksame Umsetzung lokale Recyclingökosysteme stärken, Innovationen fördern und neue Marktchancen schaffen kann. Zudem wurden politische Instrumente wie ökomodulierte Gebühren und Digitale Produktpässe diskutiert, die nachhaltiges Produktdesign fördern und die Rückverfolgbarkeit von Produkten verbessern. Eine zentrale Erkenntnis des Workshops war, dass erfolgreiche Kreislaufwirtschaftssysteme nicht nur Regulierung, sondern auch Investitionen in Recyclinginfrastruktur, starke regionale Absatzmärkte und Anreize für den verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen erfordern.

Mai 2026
Vom 4. bis 8. Mai reiste eine Delegation von zehn TAFNE-Teilnehmenden aus Colorado, Pennsylvania und Texas nach Deutschland. Im Rahmen einer praxisorientierten Studienreise besuchte die Gruppe die Städte Leipzig, Chemnitz, Nürnberg und München in den Bundesländern Sachsen und Bayern. Vor Ort tauschten sich die Teilnehmenden mit deutschen Kolleg*innen zu zentralen TAFNE-Themen aus, darunter die Renaturierung postindustrieller Landschaften, die Bekämpfung chemischer Umweltverschmutzung, Innovation in der Kreislaufwirtschaft, naturbasierte Lösungen zur Klimaanpassung sowie die Bürgerbeteiligung in der Umweltplanung. Nach drei erfolgreichen virtuellen Workshops bot die Reise die Möglichkeit, den Austausch zu vertiefen und Projekte vor Ort zu besichtigen. Die Reise stärkte das TAFNE-Netzwerk nachhaltig, und die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in zukünftige TAFNE-Workshops und Aktivitäten einfließen.

März 2026
Umweltauswirkungen von Rechenzentren
Energie, Wasser, Landflächen: Der ökoloogische Fußabdruck der digitalen Wirtschaft
Die Expansion von Rechenzentren verändert die Ressourcen- und Umweltsituation in Städten und Bundesstaaten in den USA und Deutschland. Der dritte TAFNE-Workshop brachte rund 45 Teilnehmende aus den TAFNE Partnerstaaten zusammen, um eine Bestandsaufnahme dieser Belastungen vorzunehmen und zu erörtern, wie Kommunen und Länder damit umgehen können.
In der Diskussion erörterten Teilnehmende drei zentrale Arten von Umweltbelastungen: den Energieverbrauch und seine Auswirkungen auf lokale Stromnetze und -kosten; den Wasserverbrauch, insbesondere dort, wo der Kühlbedarf von Rechenzentren auf bestehende Wasserknappheit trifft; sowie die Flächennutzung, bei der Rechenzentrumscampi mit der Landwirtschaft und anderen kommunalen Nutzungen konkurrieren. Auch Lärm durch Kühlsysteme und Generatoren erwies sich als ein bislang unterschätztes Problem für die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl.
Mehrere Lösungsansätze wurden vorgestellt: Die Stadt Denver berichtete über Pläne für ein Moratorium für neue Rechenzentrumsprojekte, während gleichzeitig Leitlinien zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt erarbeitet werden. Die National League of Cities erläuterte, wie Kommunen in den USA mit der wachsenden Skepsis von Anwohnerinnen und Anwohnern gegenüber Rechenzentren umgehen. Der in Berlin ansässige Thinktank Borderstep stellte ein geplantes EU-System zur Nachhaltigkeitsbewertung und -kennzeichnung von Rechenzentren vor – ein potenzielles politisches Instrument mit Relevanz weit über Europa hinaus.

Januar 2026
Naturbasierte Lösungen für die Hitzeanpassung
Städte Kühler Gestalten
Angesichts zunehmender Hitzewellen und wachsender Waldbrandgefahr auf beiden Seiten des Atlantiks setzen Städte und Regionen verstärkt auf grüne und blaue Infrastruktur zur Kühlung urbaner Räume. Der zweite virtuelle TAFNE-Workshop brachte mehr als 50 Teilnehmende aus den Partnerstaaten des Projekts zusammen, um sich über Strategien und neuen Technologien zur Hitzeanpassung auszutauschen.
Beiträge aus den Städten Düsseldorf und Dallas eröffneten die Diskussion, in deren Verlauf erörtert wurde, wie Parks, “Tiny Forests”, Gründächer, begrünte Korridore, Rückhaltebecken und Feuchtgebiete zur Minderung städtischer Hitze beitragen können – etwa durch Beschattung, Evapotranspiration und einen reduzierten Energiebedarf. Der Workshop befasste sich auch mit schwierigen Fragen, etwa dem gleichberechtigten Zugang zu kühlenden Grünflächen, deren langfristiger Pflege sowie planerischen Einschränkungen in dicht bebauten Stadtquartieren.

Oktober 2025
Naturbasierte Lösungen für das Wassermanagement
Von der Flussbettrenaturierung zur Schwammstadt
Wie können Kommunen beim Umgang mit Überschwemmungen und Dürren über konventionelle Infrastruktur hinausdenken? Dies war die zentrale Frage des ersten virtuellen TAFNE-Workshops, der regionale und lokale Führungskräfte aus Deutschland und den USA zusammenbrachte, um naturbasierte Lösungen (NbL) für die Wasserresilienz zu erörtern.
Vertreterinnen und Vertreter aus TAFNE-Partnerstädten und -staaten teilten ihre Erfahrungen mit Ansätzen, die von der Renaturierung von Feuchtgebieten und Flüssen bis hin zum Konzept der „Schwammstadt“ reichen – also urbanen Räumen, die so gestaltet sind, dass sie Wasser aufnehmen, speichern und verzögert abgeben, anstatt es schnell abzuleiten. Die Teilnehmenden verglichen die Vorteile und Herausforderungen dieser Ansätze mit denen konventioneller grauer Infrastruktur, mit dem klaren Ergebnis, dass naturbasierte Lösungen kosteneffiziente und gemeinschaftsorientierte Wege zur Stärkung der Resilienz bieten. Gleichzeitig tragen sie zur Wiederherstellung von Ökosystemen bei und erhöhen die Lebensqualität in Städten.

Juni 2025
TAFNE wurde im Juni 2025 in den Räumlichkeiten des German Marshall Fund in Washington, DC offiziell ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines zweijährigen transatlantischen Austauschs zu Umweltschutz, resilienter Infrastruktur und Ressourceneffizienz.
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