

Mai 2026
Vom 4. bis 8. Mai wird eine Delegation von zehn TAFNE-Teilnehmenden aus Colorado, Pennsylvania und Texas nach Deutschland reisen. Im Rahmen einer praxisorientierten Studienreise besucht die Delegation vier Städte – Leipzig, Chemnitz, Nürnberg und München – in den Bundesländern Sachsen und Bayern. Die Reise bringt die Teilnehmenden in den direkten Austausch mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen, die an für TAFNE zentralen Themen arbeiten: der Renaturierung postindustrieller Landschaften, der Bekämpfung chemischer Umweltverschmutzung, der Kreislaufwirtschaft, naturbasierten Lösungen zur Klimaanpassung sowie der Bürgerbeteiligung in der Umweltplanung. Die Studienreise ist ein zentrales Element des praxisorientierten Lernansatzes von TAFNE. Die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in zukünftige Austausch- und Peer-Learning-Formate des Netwerks einfließen.

März 2026
Umweltauswirkungen von Rechenzentren
Energie, Wasser, Landflächen: Der ökoloogische Fußabdruck der digitalen Wirtschaft
Die Expansion von Rechenzentren verändert die Ressourcen- und Umweltsituation in Städten und Bundesstaaten in den USA und Deutschland. Der dritte TAFNE-Workshop brachte rund 45 Teilnehmende aus den TAFNE Partnerstaaten zusammen, um eine Bestandsaufnahme dieser Belastungen vorzunehmen und zu erörtern, wie Kommunen und Länder damit umgehen können.
In der Diskussion erörterten Teilnehmende drei zentrale Arten von Umweltbelastungen: den Energieverbrauch und seine Auswirkungen auf lokale Stromnetze und -kosten; den Wasserverbrauch, insbesondere dort, wo der Kühlbedarf von Rechenzentren auf bestehende Wasserknappheit trifft; sowie die Flächennutzung, bei der Rechenzentrumscampi mit der Landwirtschaft und anderen kommunalen Nutzungen konkurrieren. Auch Lärm durch Kühlsysteme und Generatoren erwies sich als ein bislang unterschätztes Problem für die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl.
Mehrere Lösungsansätze wurden vorgestellt: Die Stadt Denver berichtete über Pläne für ein Moratorium für neue Rechenzentrumsprojekte, während gleichzeitig Leitlinien zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt erarbeitet werden. Die National League of Cities erläuterte, wie Kommunen in den USA mit der wachsenden Skepsis von Anwohnerinnen und Anwohnern gegenüber Rechenzentren umgehen. Der in Berlin ansässige Thinktank Borderstep stellte ein geplantes EU-System zur Nachhaltigkeitsbewertung und -kennzeichnung von Rechenzentren vor – ein potenzielles politisches Instrument mit Relevanz weit über Europa hinaus.

Januar 2026
Naturbasierte Lösungen für die Hitzeanpassung
Städte Kühler Gestalten
Angesichts zunehmender Hitzewellen und wachsender Waldbrandgefahr auf beiden Seiten des Atlantiks setzen Städte und Regionen verstärkt auf grüne und blaue Infrastruktur zur Kühlung urbaner Räume. Der zweite virtuelle TAFNE-Workshop brachte mehr als 50 Teilnehmende aus den Partnerstaaten des Projekts zusammen, um sich über Strategien und neuen Technologien zur Hitzeanpassung auszutauschen.
Beiträge aus den Städten Düsseldorf und Dallas eröffneten die Diskussion, in deren Verlauf erörtert wurde, wie Parks, “Tiny Forests”, Gründächer, begrünte Korridore, Rückhaltebecken und Feuchtgebiete zur Minderung städtischer Hitze beitragen können – etwa durch Beschattung, Evapotranspiration und einen reduzierten Energiebedarf. Der Workshop befasste sich auch mit schwierigen Fragen, etwa dem gleichberechtigten Zugang zu kühlenden Grünflächen, deren langfristiger Pflege sowie planerischen Einschränkungen in dicht bebauten Stadtquartieren.

Oktober 2025
Naturbasierte Lösungen für das Wassermanagement
Von der Flussbettrenaturierung zur Schwammstadt
Wie können Kommunen beim Umgang mit Überschwemmungen und Dürren über konventionelle Infrastruktur hinausdenken? Dies war die zentrale Frage des ersten virtuellen TAFNE-Workshops, der regionale und lokale Führungskräfte aus Deutschland und den USA zusammenbrachte, um naturbasierte Lösungen (NbL) für die Wasserresilienz zu erörtern.
Vertreterinnen und Vertreter aus TAFNE-Partnerstädten und -staaten teilten ihre Erfahrungen mit Ansätzen, die von der Renaturierung von Feuchtgebieten und Flüssen bis hin zum Konzept der „Schwammstadt“ reichen – also urbanen Räumen, die so gestaltet sind, dass sie Wasser aufnehmen, speichern und verzögert abgeben, anstatt es schnell abzuleiten. Die Teilnehmenden verglichen die Vorteile und Herausforderungen dieser Ansätze mit denen konventioneller grauer Infrastruktur, mit dem klaren Ergebnis, dass naturbasierte Lösungen kosteneffiziente und gemeinschaftsorientierte Wege zur Stärkung der Resilienz bieten. Gleichzeitig tragen sie zur Wiederherstellung von Ökosystemen bei und erhöhen die Lebensqualität in Städten.

Juni 2025
TAFNE wurde im Juni 2025 in den Räumlichkeiten des German Marshall Fund in Washington, DC offiziell ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines zweijährigen transatlantischen Austauschs zu Umweltschutz, resilienter Infrastruktur und Ressourceneffizienz.

Mai 2026
Vom 4. bis 8. Mai wird eine Delegation von zehn TAFNE-Teilnehmenden aus Colorado, Pennsylvania und Texas nach Deutschland reisen. Im Rahmen einer praxisorientierten Studienreise besucht die Delegation vier Städte – Leipzig, Chemnitz, Nürnberg und München – in den Bundesländern Sachsen und Bayern. Die Reise bringt die Teilnehmenden in den direkten Austausch mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen, die an für TAFNE zentralen Themen arbeiten: der Renaturierung postindustrieller Landschaften, der Bekämpfung chemischer Umweltverschmutzung, der Kreislaufwirtschaft, naturbasierten Lösungen zur Klimaanpassung sowie der Bürgerbeteiligung in der Umweltplanung. Die Studienreise ist ein zentrales Element des praxisorientierten Lernansatzes von TAFNE. Die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in zukünftige Austausch- und Peer-Learning-Formate des Netwerks einfließen.

März 2026
Umweltauswirkungen von Rechenzentren
Energie, Wasser, Landflächen: Der ökoloogische Fußabdruck der digitalen Wirtschaft
Die Expansion von Rechenzentren verändert die Ressourcen- und Umweltsituation in Städten und Bundesstaaten in den USA und Deutschland. Der dritte TAFNE-Workshop brachte rund 45 Teilnehmende aus den TAFNE Partnerstaaten zusammen, um eine Bestandsaufnahme dieser Belastungen vorzunehmen und zu erörtern, wie Kommunen und Länder damit umgehen können.
In der Diskussion erörterten Teilnehmende drei zentrale Arten von Umweltbelastungen: den Energieverbrauch und seine Auswirkungen auf lokale Stromnetze und -kosten; den Wasserverbrauch, insbesondere dort, wo der Kühlbedarf von Rechenzentren auf bestehende Wasserknappheit trifft; sowie die Flächennutzung, bei der Rechenzentrumscampi mit der Landwirtschaft und anderen kommunalen Nutzungen konkurrieren. Auch Lärm durch Kühlsysteme und Generatoren erwies sich als ein bislang unterschätztes Problem für die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl.
Mehrere Lösungsansätze wurden vorgestellt: Die Stadt Denver berichtete über Pläne für ein Moratorium für neue Rechenzentrumsprojekte, während gleichzeitig Leitlinien zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt erarbeitet werden. Die National League of Cities erläuterte, wie Kommunen in den USA mit der wachsenden Skepsis von Anwohnerinnen und Anwohnern gegenüber Rechenzentren umgehen. Der in Berlin ansässige Thinktank Borderstep stellte ein geplantes EU-System zur Nachhaltigkeitsbewertung und -kennzeichnung von Rechenzentren vor – ein potenzielles politisches Instrument mit Relevanz weit über Europa hinaus.

Januar 2026
Naturbasierte Lösungen für die Hitzeanpassung
Städte Kühler Gestalten
Angesichts zunehmender Hitzewellen und wachsender Waldbrandgefahr auf beiden Seiten des Atlantiks setzen Städte und Regionen verstärkt auf grüne und blaue Infrastruktur zur Kühlung urbaner Räume. Der zweite virtuelle TAFNE-Workshop brachte mehr als 50 Teilnehmende aus den Partnerstaaten des Projekts zusammen, um sich über Strategien und neuen Technologien zur Hitzeanpassung auszutauschen.
Beiträge aus den Städten Düsseldorf und Dallas eröffneten die Diskussion, in deren Verlauf erörtert wurde, wie Parks, “Tiny Forests”, Gründächer, begrünte Korridore, Rückhaltebecken und Feuchtgebiete zur Minderung städtischer Hitze beitragen können – etwa durch Beschattung, Evapotranspiration und einen reduzierten Energiebedarf. Der Workshop befasste sich auch mit schwierigen Fragen, etwa dem gleichberechtigten Zugang zu kühlenden Grünflächen, deren langfristiger Pflege sowie planerischen Einschränkungen in dicht bebauten Stadtquartieren.

Oktober 2025
Naturbasierte Lösungen für das Wassermanagement
Von der Flussbettrenaturierung zur Schwammstadt
Wie können Kommunen beim Umgang mit Überschwemmungen und Dürren über konventionelle Infrastruktur hinausdenken? Dies war die zentrale Frage des ersten virtuellen TAFNE-Workshops, der regionale und lokale Führungskräfte aus Deutschland und den USA zusammenbrachte, um naturbasierte Lösungen (NbL) für die Wasserresilienz zu erörtern.
Vertreterinnen und Vertreter aus TAFNE-Partnerstädten und -staaten teilten ihre Erfahrungen mit Ansätzen, die von der Renaturierung von Feuchtgebieten und Flüssen bis hin zum Konzept der „Schwammstadt“ reichen – also urbanen Räumen, die so gestaltet sind, dass sie Wasser aufnehmen, speichern und verzögert abgeben, anstatt es schnell abzuleiten. Die Teilnehmenden verglichen die Vorteile und Herausforderungen dieser Ansätze mit denen konventioneller grauer Infrastruktur, mit dem klaren Ergebnis, dass naturbasierte Lösungen kosteneffiziente und gemeinschaftsorientierte Wege zur Stärkung der Resilienz bieten. Gleichzeitig tragen sie zur Wiederherstellung von Ökosystemen bei und erhöhen die Lebensqualität in Städten.

Juni 2025
TAFNE wurde im Juni 2025 in den Räumlichkeiten des German Marshall Fund in Washington, DC offiziell ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung markierte den Beginn eines zweijährigen transatlantischen Austauschs zu Umweltschutz, resilienter Infrastruktur und Ressourceneffizienz.
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